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 Wohnzimmer

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Gabriel Goldreigh
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BeitragThema: Wohnzimmer    Mi März 23 2011, 21:38

Godrics Zimmer hat sich im Laufe der Jahre nur wenig verändert. Das Schlafzimmer ist inzwischen ein abgetrennter Raum, aber sonst hat sich im Vergleich zu dem Zimmer damals zu Anfangszeiten der Schule wenig verändert. Godric hat noch immer keinen Schreibtisch, weshalb er seine Korrekturen meist auf dem Sofa oder im Bett erledigt, was außer einiger Knicke mehr und hin und wieder ein paar Tintenflecken auf dem Bettzeug noch keine schlimmen Folgen hatte.
Auch ein Bücheregal sucht man hier vergebens, stattdessen findet man eine Spielecke für Nathan - und seinen Großvater, denn auch Godric ist ein großer Fan der selbstgebauten Ritterburg von ihm, die ein bisschen an Schloss Hogwarts erinnert und sogar echte Geheimgänge und Falltüren hat.
In einer versiegelten Glasvitrine steht sein kostbares Schwert, sowie zwei andere, nicht weniger scharfe, aber weniger wertvolle Waffen. Sie lässt sich nur mit passendem Passwort öffnen, welches seit 2 Jahren schon "Samhain" ist. Noel hat belauscht, was Godric aber nicht weiß.
Es gibt eine Sitzecke, aus alten abgesessen Ledersesseln und einem Sofa. Bunte Patchworkdecken, die Helga angefertig hat, verdecken die lädiertesten Stellen und lassen den Raum zusätzlich noch gemütlicher wirken. An der frisch gezogenen Wand reihen sich Urkunden von Schülern, die ihren Abschluss gemacht haben sowie Bilder von den großen Duellen, die Godiics Ruf in der magischen Welt besiegelt haben.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mi Apr 06 2011, 20:06

01. Dezember 1693 » 8:00 Uhr
König der Löwen und seine Prinzessin

„Verdammt nochmal Dad, du willst mich doch jetzt nicht hier stehen lassen.“, schrie Helena. Mit wenigen Schritten war sie bei ihrem Vater und griff nach seinem Unterarm.
Ihr Atem ging schwer und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Godric schien mindestens 10 cm gewachsen zu sein oder war sie etwa auf dem kurzen Weg hierher geschrumpft? Sie fühlte sich so unendlich klein, so hilflos, wie sie mit ihrer schmalen, winzig wirkenden Hand versuchte ihm am Arm zurück zu halten.
Wieder prickelte die Angst in ihrem Nacken, obwohl sie genau wusste, dass es vor ihrem Vater nichts zu fürchten gab. Für sie nicht und mochte er auch noch so wütend sein, mehr als angeschrien hatte er sie nie.
Und doch konnte sie die unterdrückte Wut spüren, sie glaubte sie sogar mit den Händen greifen zu können. Doch was sie ebenfalls spürte unter dem Druck ihrer Hand war ein Pulssschlag, hart, kräftig und rasend schnell, dass Heli nicht einmal wagte den Blick zu ihm zu heben.
„Ich will doch nur mit dir reden.“, flüsterte sie so sanft sie konnte dagegen an.

Vor wenigen Minuten hatte sie mit ähnlichem klopfendem Herzen vor der Türe gestanden. Eine Stunde noch und sie würde ihren ersten Unterricht in Hogwarts geben und wenn es etwas gab, was sie unbedingt davor erledigen musste, so war es ein Gespräch mit ihrem Vater. Denn wenn er von irgendwelchen Schülern erfuhr, dass seine Tochter zurück im Schloss war – wenn er dann noch hörte, dass Rowena es gewusst hatte – alles wäre noch viel verworrener, viel komplizierter und grässlicher als es ohnehin schon war.
Noch bevor er die Türe geöffnet hatte, die Augen gerötet und klein, die Locken zerwühlt vom Schlaf und die Stimme dunkel und rau, wie nach einer durchzechten Nacht – was es wohl auch gewesen war – hatte sie gewusst, dass es nicht leicht werden würde. Nicht nur, weil Godric nie ein Morgenmensch gewesen war.

„Dad, bitte hör mich an. Dieses eine Mal noch, bitte.“ Sie war nie jemand gewesen, der um Dinge hatte bitten müssen. Schon gar nicht bei ihrem Vater. Er war ihr ihr immer schon verfallen gewesen, wie Salazar Emma. Es hatte eine Zeit gegebenen, in der es nichts auf der Welt gegeben hätte, was er ihr nicht erfüllt hätte. Kein Wunsch wäre zu groß gewesen, kein Weg für sie wäre zu weit gewesen und jetzt standen sie sich gegenüber wie Gegner.
Helena schluckte den bitteren Geschmack herunter, die Traurigkeit wich jedoch nicht aus ihren Augen.
„Für das, was ich getan habe, wird es keine Entschuldigung geben. Dessen bin ich mir bewusst – seit gestern jedenfalls. Ich habe versucht die Schuld bei euch zu suchen, bei euch und eurer Parodie auf eine Beziehung, die ihr mir vorgelebt habt. Ich habe gedacht, ich könnte Mum veranwortlich machen, dafür, dass sie mir nir gezeigt hat, wie Leben wirklich funktioniert, wie man eine gute Mutter ist. Es hat nicht funktioniert. Ich habe mich wohl selbst dazu entschlossen, mein hilfloses Kind zurück zu lassen, obwohl es wahrscheinlich immer einen anderen Weg gegeben hätte. Ich habe ihn nur nicht gesehen. Und ich hatte Angst zu euch zu kommen. Ich hatte Angst mir einzugestehen, dass ich noch so oft habe betonen können, ich sei erwachsen und frei und nicht mehr von euch abhängig, ohne das es wirlich der Wahrheit entsprochen hätte. Dad, ich bin hierher zurück gekommen, weil ich meine Familie wieder haben will. Weil ich wie Emma einen Platz haben will, an den ich gehöre. Bis zu meinem 14 Lebensjahr warst du mein Zuhause Dad, es war nie Mums Haus, es war nicht Mums Bibliothek, es war nicht Helgas Küche und es war niemals Mum selber. Immer nur du. Und ich weiß nicht, wie es passieren konnte, dass du plötzlich nur noch das Schlechteste von mir erwartest, dass du hinter jeder Äußerung nur noch eine Gemeinheit vermutest, dass alles was ich anfange, in deinen Augen von Anbeginn an zum Scheitern verurteilt ist. Ich will das nicht mehr, ich will hier in Hogwarts wieder von vorne anfangen, dort wo alles begann zu verfallen, will ich es wieder zusammen setzen. Und wenn ich irgendwen auf meiner Seite brauche, dann verflixt nochmal dich, damit ich es schaffen kann.“

Die Zeit, wieder einmal blieb sie stehen, zum wiederholten in diesen Tagen drängte sie Helena ihre Macht auf. Wie Sirup floss das Blut durch ihre Ader, was eben noch in Ohren gerauscht hatte. Jede Sekunde, die ohne Reaktion verstrich, zog sich wie Stunden und Helena, blieb nichts als zu warten. Abzuwarten, ob ihr Vater, ihr überhaupt zu gehört hatte, ob irgendwas von dem was sie sagte, ihn überzeugt hatte oder wenigstens auf irgendeine Weise berührt hatte.
Anschreien...ja selbst wenn er sie nun anschreien würde, sie könnte damit eher leben, als wenn er nun wieder umdrehen und gehen würde.
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Gabriel Goldreigh
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mi Apr 06 2011, 20:48

01. Dezember 1693 » 08:00 Uhr
Die Prinzessin und ihr König der Löwen

Ein Traum, ja, das würde es sein. Einer dieser seltsamen Träume, aus denen man ganz verwirrt am nächsten Morgen aufwachte, weil er so real gewesen war, dass man eine Weile – wenn man verkatert war, wie er, wohl eine ganze Weile – brauchen würde, bis man die wahren Geschehnisse von den geträumten getrennt hatte. Bis man ganz genau wusste, welches Bild im Kopf zum Traum und welches eine echte Erinnerung an etwas war, was am tags zuvor noch erlebt hatte.
Irgendwo in diesem Schwebezustand musste er sich befinden, auf der Schwelle zwischen Schlaf und Wachsein. Drei große Schritte nur noch, da war sein Bett, das weiche Kissen, die noch warme Decke, ein Schritt und dann spürte sie doch sehr real, die Hand auf seinem nackten Unterarm.
Die Gänsehaut die über seinen unbedeckten Oberkörper kribbelte.
Nein, kein Traum würde, Helenas Duft so real in seiner Nase kitzeln lassen, kein Traum der Welt transportierte ihre Stimme so gnadenlos in seinen Kopf, der sich schwammig wie Watte anfühlte und gleichzeitig so zog und drücke, als klemme ein Schraubstock darin.
Wirklich und real stand sie vor ihm.

Seine Hand hob sich an ihr Gesicht und fuhr die Kontur von Wangen und Kinn nach, bevor sie in ihr Haar glitt und er sie ruckartig wieder zurück zog. Er konnte sie hören, er konnte sie sehen, sie riechen und jetzt hatte er sie auch gespürt, verflucht, bei allem was möglich war in dieser Welt, so real konnte nicht einmal ein Rausch vom magischen Bier sein.

„HALT DEN MUND“.
Erschrocken von seiner eigenen Stimme, dem rauen, heiseren Brüllen, wich er einen Schritt zurück und schlug gegen die karge Steinwand.
Rau bohrte sich der Stein in seinen Rücken, auf seiner Haut kribbelte die Kälte und die wenigen , feine Härchen auf seinem Oberkörper stellten sich auf.
Godric wollte keine Wut empfinden, er wollte nicht, dass seine Tochter, die vor ihm stand und kluge Dinge sagte .- eigentlich genau das, was er hören wollte (vielleicht einfach nur viele, viele Jahre zuvor) solche Gefühle in ihm auslöste, wie es sonst nur Fremde oder vielleicht Salazar schafften.
Rüde riss er den Arm weg und umfasste stattdessen das Holz der Kommode, die neben der Tür zum Schlafzimmer stand und auf der sich allerlei Krimskrams befand.

„Halt endlich den Mund, Helena“.
Wenigstens schrie sie jetzt nicht mehr. Godric senkte die Stimme so gut er konnte, auch wenn die Wut wie ein grollendes Raubtier in seine Brust saß und in immer wieder knurrend seine Kehle hinauf kroch.
„Was fällt dir eigentlich ein, hier nach Monaten wieder aufzutauchen und mir die Ohren voll zu säuseln. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dich jetzt in die Arme schließe und vor Rührung dahin schmelze, ob deiner ach so wunderbaren Rede?? So dumm kannst du nicht sein Helena, nicht so naiv, nicht so unbedarf, dass du nicht wüsstest, wie viel mehr als ein paar zugebenen hübsche Worte es braucht, um das wieder gerade zu biegen. Musst du denn wirklich genau wie deine Mutter werden? Hab ich mir nicht alle Mühe gegeben dir klar zu machen, dass im Leben noch so viel mehr zählt, als Wissen, Bildung, Reichtum und Anerkennung? Verdammt noch mal, nicht mal deine Mutter hat ihre Kinder im Stich gelassen. Du bist ja noch viel schlimmer als sie.“



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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mi Apr 06 2011, 20:54

01. Dezember 1693 » 8:00 Uhr
König der Löwen und seine Prinzessin

Immerhin blieb er stehen. Doch mit seinen Worten riss er Helena den Boden unter den Füßen weg und sie fiel mit rasender Geschwindigkeit gen Boden, sich den harten Aufprall nicht zu überstehen.
„Schlimmer als meine Mutter? Ja. Wahrscheinlich hast du Recht, Vater.“
Die Anrede war so steif, dass Helena selber über diese Formulierung stolperte, aber „Dad“ erschien ihr mit einem Mal zu unangebracht, viel zu persönlich und intim, wenn er sie doch längst nicht mehr als seine Tochter ansah. Was war sie dann noch? Eine Kollegin?
„Ich dachte, ich würde immer deine Tochter bleiben. Hast du mir nicht irgendwann mal gesagt, dass es nichts auf der Welt gibt, was ich tun oder lassen könnte, was dich vergessen lassen wüde, dass ich dein Kind bin? Nein, ich habe ganz sicher nicht geglaubt, dass du mich in den Arm nehmen würdest und mir wie früher sagen würdest, dass alles gut wird. Nicht mal im Traum habe ich daran gedacht. Ich dachte nur nicht, dass es inzwischen schon so egal ist, was ich sage oder tue. Weißt du ich habe geglaubt, wenigstens du würdest sehen, dass ich ernst meine“

Helena schnaubte und warf ihre Locken zurück. Als er ihre Hand wegschlug, funkelte sie ihn aus plötzlich eisblauen Augen an.
„Ja, geh nur weg, ich bin ja inzwischen schon so abstoßend, dass man sich von mir nicht mal mehr berühren lassen darf..verstehe..Mit meiner Mutter lebst du nach wie vor zusammen, obwohl sie ständig neue Dinge tut, die dich ja so wahnsinnig verletzten, aber seinem Kind muss natürlich keine zweite Chance geben. Warum auch.“
Endlich bewegte es sich wieder, das Blut in ihren Adern, es brodelte und sie wollte ihm eine Ohrfeige verpassen.
Ihre Hand hob sich schon zu seinem Gesicht, dann stoppte sie vor seiner Wange und ließ sie seufzend wieder sinken.
„Dann wäre ich wirklich wie meine Mutter.Ich will nicht hier bleiben, wenn ihr mich alle sowieso nicht mehr wollt. Aber ich werde meinen Sohn nicht wieder hier alleine lassen und weil ich Nate nicht von hier fortreißen will, wenn er mich gar nicht mehr wirklich kennt und sich hier wahrscheinlich sehr, sehr wohl fühlt, musst du leider damit leben, dass deine missratene Tochter noch eine Weile im Schloss ist.“

Als sich Helena umdrehte, lachte sie. „Weißt du Dad, jetzt hast du endlich was, was du mit Mum gemeinsam hast. Sie hasst mich auch, sie will mich auch so schnell wie möglich wieder los werden. Aber bei ihr liegt es nur daran, dass ich ihrem Ruf gefährlich werden könnte. Geschichte der Zauberei hat sie mir überlassen, nur damit niemand sieht, dass auch ihre Tochter zu einer brillianten Hexe geworden ist und dabei auch noch so viel jünger ist als sie. Ich hatte so gehofft, dich eines Tages damit stolz machen zu können. Ich wollte so gerne, dass du, genau wie Salazar ganz selbstsverständlich sagst: „Das bin ich doch.“, wenn man ihm sagt, dass er stolz auf seine Kinder sein kann. Ich habe mir so gewünscht, dass wir so sind wie Emma und Salazar...weißt du wieviel ich darum gegeben hätte, dass du Graham akzeptierst? Meinen Ehemann? Dass du dich für mich freust, dass ich das Gefühl hätte, ich kann auch zu dir kommen, wenn es mal schwierig wird mit Graham ohne, dass du da stehst und sagst. „Ich habe es dir ja gleich gesagt, kein Mann ist gut für dich.“ Ja, vielleicht kommt meine Reue zu spät, aber wenn es sein muss, werde ich eben auch dir beweisen, dass ich das alles nicht so gewollt habe.“

An der Türe hielt Helena inne. „Das meine Worte wenig ausrichten können, weiß ich. Ich bin eben nicht wie Rowena Ravenclaw, die nur spricht statt handelt. Ich bin deine Tochter, ich bin sturr und ich werde wenn nötig so lange kämpfen, bis du mir wieder vertrauen schenkst. Aber wenn du es gar nicht willst, dann bin ich auf verlorem Posten. Was du dir wünscht, dass kann ich wohl nicht beeinflussen und wenn du mich nicht mehr in deinem Leben willst, weil dir ein Sohn reicht, dann werde ich dir nicht den Gefallen tun daran zu zerbrechen. Ich wollte, dass du weißt, wieviel mir bedeutest, da ist reden wohl nur ein Anfang, ich wollte, dass du weißt, dass ich zurück im Schloss bin und hier unterrichten werde..Wenn du das nicht vergisst, weil du noch zu viel vom dem schlechten Whiskey im Kopf hast, habe ich das alles erreicht. Für's erste bist du mich schon wieder los, Dad.“
Und als die Türe hinter Helena sanft ins Schloss glitt, war es wieder da, das kämpferische Löwenherz, dass voller Stolz auf sich selber fast zu platzen schien. Ihre Hand hob sich an die Wange, die er berührt hatte, bevor sie sich innerlich wie äußerlich aufrichtete und ins Klassenzimmer ging.
Um Hogwarts zu beweisen, dass man in Geschichte der Zauberei nicht einschlafen musste.
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Gabriel Goldreigh
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mi Apr 06 2011, 21:21

01. Dezember 1693 » 08:00 Uhr
Die Prinzessin und ihr König der Löwen


Godric hatte das Gefühl, als würde er Fieber bekommen. Ihm wurde heiß und kalt gleichzeitig, er zitterte und gleichzeitig hatte er das Gefühl zu kochen. Innerlich wie äußerlich. Sie hatte es geschafft ihn die Rolle zu manövrieren, dass er sich Schuldgefühle machte, dass er zutiefst bereute, sie nicht einfach in den Arm genommen zu haben und ihr zu sagen, wie sehr sich freute, sie wieder bei sich zu haben.
Sein kleines, großes Mädchen.
Mit glühendem Blick starrte Godric auf die Türe, eilte mit wenigen Schritten und fasste nach der Klinke.

Nur zwei Minuten stand Godric frierend am weit geöffnete Fenster und ließ die kalte, neblige Luft in sein Zimmer. Unverrichteter Dinge hatte er die Türklinke wieder los gelasen, als er hörte, wie sich ihre Schritte von seinem Zimmer entfernten. Alles was er ihr hätte sagen wollen, hing noch immer fest in seinem Brustkorb und zog diesen zusammen.
Sein Blick sturr geradeaus während er fest den Fenstersims umfasste.
Helenas Worte hallten unaufhörlich in seinem Kopf nach. Unterricht. Geschichte der Zauberei. Rowena. Immer wieder Rowena. Und schließlich schlug Godric das Fenster mit solcher Wucht zu, dass die Scheibe gefährlich klirrte und knirschte.

„Verdammt nochmal, wieso muss ich so eine Chaosstifterin zur Tochter haben.WARUM.“
Nachdem er seiner Verzweiflung genügend Luft gemacht hatte, verschwand Godric ins Bad und zog sich etwas über. Sein Kopf dröhnte, ihm war übel und er konnte sich nicht einmal wirklich daran erinnern, wie er gestern hierher gekommen war, aber an Schlaf war nicht mehr zu denken. Stattdessen ließ er sich einen starken Kaffee aus der Küche kommen und beschloss den Tag mit einem Spaziergang im verbotenem Wald zu beginnen, bevor er selber Unterichten würde. Wie auch immer, was auch immer.
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