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 Jess' Zimmer

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Jess Silverswan

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BeitragThema: Jess' Zimmer   Mo Sep 24 2012, 14:50

Jess Zimmer liegt am Ende des Korridors im oberen Geschoss der Wohnung seines Vaters. Es ist relativ klein, wirkt aber durch den weißen Holzboden und 2 Fenster, die von der Decke bis zum Boden reichen trotzdem hell und geräumig. Die Wände sind in einem hellen Schiefergrau gestrichen und an den meisten Stellen mit Plakten von Magischen Rockbands und Quidditchmannschaften bedeckt. Jess hat nicht viele Möbel darin, die meisten seiner Sachen hat er im gemeinsamen Haus in Cornwall gelassen: Ein Bett mit weißem schlichtem Holzrahmen und roter Bettwäsche, ein kleines, dunkelbrauens Ledersofa auf dem 2 Leute dennoch bequem Platz haben, ein Schreibtisch, der direkt an einem der Fenster steht, dem gegenüber ein schmaler KLeiderschrank.
Neben dem Bett steht ein Nachttisch auf dem sich ein paar Bücher stapeln. An der Wand an der sein Bett steht hängt ein großes Portrait seiner Mum, darum verteilt kleinere Bilder seiner Geschwister und Ella.
Obwohl Jess eigentlich wenige Dinge mit ins Schloss gebracht habt, schafft er es mit denen noch immer ein ziemliches Chaos zu veranstalten.
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Jess Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mo Sep 24 2012, 15:17

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Keira & Jess

Jess lag auf seinem Bett, über dessen Bettwäsche, er eine alte, karierte Decke gebreitet hatte, damit er auch in seiner halbfeuchten Schuluniform darauf liegen konnte. Auf dem hellen Holzboden hatte sich eine Wasserlache gebildet, die sich um seine schwarzen, nassen und dennoch dreckverkrusteten Schuhe zu einer hässlichen Pfütze zusammen gefunden hatte.
Zwar streifte Jess sie mit seinem Blick, zuckte aber nur unberührt die Achseln und verkreuzte seine Hände im Nacken. Sein erster Schultag war nur halb so schlimm gewesen, wie es sich Jess ausgemalt hatte, trotzdem, der Gedanke, dass sein Vater mit Ellas Zauberstab verschwunden war, beunruhigte ihn irgendwie schon ein bisschen. Sollte er Ella enttarnen, wahrscheinlich war es dann nur eine Frage von Sekunden bis auch bei Sebastian zwei und zwei vier ergaben. Er trommelte unruhig mit den Fingerspitzen auf seinen Knien herum, als es an seiner Türe klopfte und einen Moment später seine Schwester ins Zimmer trat.
„Was willst du Kiki?“; fragt er, etwas schroffer als beabsichtig, weshalb sich sein Mund rasch zu einem schrägen Grinsen verzog, was ein bisschen als Entschuldigung herhalten musste. „Wie war dein erster Tag im Fegefeuer?“
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Keira Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mo Sep 24 2012, 16:44

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Jess & Keira

„Warst du eine Runde im See schwimmen?“ erkundigte sie sich mit einem Grinsen, als ihr auffiel, wie nass ihr Bruder war und dass sich eine Wasserlache auf dem Boden gebildet hatte. Natürlich, sie wusste, dass es regnete, der Regen trommelte schließlich unüberhörbar gegen die Fenster und Keira konnte sich mit jedem Wetter anfreunden. Der Regen gefiel ihr aber immer besonders gut. Ihr Blick wanderte zum Fenster, dann trat sie einen Schritt weiter in das Zimmer ihres Bruders und umging die Wasserlache mit einem großen Schritt. Sie ließ sich am Fußende des Bettes nieder und streckte ihre Beine von sich.
„Mein Tag war gut, ich kann nicht klagen aber hast du mich schon je klagen gehört? Wenn ich mal meckere, dann muss schon was schlimmes passiert sein und du siehst genauso aus, als sei irgendwas passiert, was ist denn los?“ Sie musterte ihn nochmal, er sah irgendwie nachdenklich aus und auch sein Grinsen, dass sie als Entschuldigung hatte gelten lassen, konnte nicht darüber hinweg täuschen. Sie setzte ein besorgtes Gesicht auf.
„Eigentlich wollte ich dich ja fragen, ob du nicht Lust auf einen Spieleabend heute hast. Leigh und ich fanden, es wäre eine tolle Idee und wir spielen auch nichts peinliches und wenn du nicht willst, musst du trotzdem kommen, weil gegen Chips und Popcorn kannst du doch nichts haben oder? Sicher könne wir auch ein paar Kekse auftreiben und du könntest uns etwas vorspielen oder vorlesen, oder ich lese dir was vor. Jedenfalls bekommen wir auch Besuch, Josy bleibt heute Abend bei uns, da wäre es doch gut auf die Kleinen etwas aufzupassen, damit Papa nicht so viel zu tun hast und sei ehrlich, du findest du kleinen auch unwahrscheinlich knuffig!“
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Jess Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mo Sep 24 2012, 17:52

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Keira & Jess

„Nein, war ich nicht, aber das ist keine schlechte Idee! Danke für den Tipp, Schwesterchen.“ Jess richtete sich in eine halbsitzende Position auf und zog seine langen Beine ein Stück an, damit Keira noch etwas mehr Platz hatte. Er musterte sie eine Weile schweigend, während er auf ihre Worte und das Trommeln der Regentropfen lauschte. „Es ist nichts, mach dir keine Sorgen um mich. Bin nur müde. Irgendwie ist der Unterricht doch anstrengender als die Privatstunden, findest du nicht?“ Demonstrativ gähnte Jess, aber er war sich nicht ganz sicher, ob er seine Schwester täuschen konnte oder nicht. Sie wirkte mit ihrer ständig guten Laune und dem Geplapper zwar oft ein bisschen naiv, aber er wusste es inzwischen wesentlich besser.
Jess beugte sich ein bisschen vor und strich ihr ein paar Haare aus dem Gesicht. „Guck mich nicht so an, als würde ich jeden Moment zu Staub zerfallen, den Blick kannst du dir für Mister Trübtasse aufsparen“ Er lächelte seine Schwester an und ließ sich dabei zurück ins Kissen sinken, während er sich ihren Vorschlag durch den Kopf gehen ließ.
Er brummte ein bisschen unzufrieden, zuckte mit den Achseln und stützte die Wange mit der linken Hand ein bisschen ab. „Ich glaube nicht, dass das sooo eine gute Idee ist. Klar, die kleinen sind wirklich super süß, zusammen mit Josy sowieso, die ist ja wirklich ganz schön aufgeweckt.“, aus seiner Stimme konnte er die liebevolle Zuneigung, die er für seine Geschwister und Ellas Schwester empfand nicht verbergen, „aber weißt du Dad und ich…irgendwie glaube ich, dass du nur wieder Streit gibt und den würde ich euch gerne ersparen. Wir können ja so zu dritt mal was machen. Oder zu fünft oder siebt, falls du nichts gegen Ellas Gegenwart hast.“
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Keira Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mo Sep 24 2012, 19:25

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Jess & Keira

Sie stieß ihren Bruder kurz an und schüttelte den Kopf. „Geh bloß nicht im See schwimmen, dann bekommst du nicht nur ärger mit Papa, sondern auch mit mir. Ich habe keine Lust, dich wieder zusammen zu flicken, nachdem die Wassermenschen dich auseinander genommen haben und was weiß ich, was noch in dem See wohnt. Alleine der Seetang ist schon... und die Algen...“ Sie schüttelte den Kopf, auch wenn immer noch ein Lächeln in ihrem Augen nistete. Sie kannte ihren Bruder zu gut, um sich von seiner Maske täuschen zu lassen. Sie machte sich Sorgen, auch wenn er sagte, sie sollte es nicht. Wenn jemand so was sagte, hieß es immer, es war etwas. Es war in jedem Film so gewesen, den sie mit ihrer Mutter gesehen hatte, in jedem Buch...
„Ahso.“ sagte sie und weil sie so kurz angebunden war, merkte man, dass sie ihrem Bruder nicht glaubte. Sie war schließlich nicht blöd. Zuerst wollte sie ihn aber noch etwas beobachten, selbst herausfinden, worüber er nachdachte und sie hatte eine Idee. Sie legte ihre Hand auf seine. „Geht es um Papa? Du musst dich nicht von seiner Laune anstecken lassen, ich weiß, es ist nicht einfach mit ihm, aber er liebt uns und Mamas Tod ist einfach immer noch ein Schock für ihn. Du machst es ihm aber auch nicht leichter, mit allem klar zu kommen... Es ist doch wirklich nicht einfach für ihn und du weißt wie er ist. Er gibt es nicht zu, bis er wirklich nicht mehr kann und wenn es so weit ist, dann...“ Sie schüttelte den Kopf und wies ihren Bruder an zu rutschen, damit sie sich neben ihn legen konnte, an die Decke starren und einfach ihre Gedanken baumeln lassen, wie sie es früher immer getan hatten. Manchmal auch draußen unter den Sternen. Sie seufzte.
„Vielleicht sollten wir Papa fragen, ob er dir auch einen Himmel wie in der großen Halle zaubert, dass wäre doch was für dich oder? Oder mir wenigstens einen Sternenhimmel, mit allen Sternzeichen, dass wäre wirklich wundervoll... Vielleicht machen wir das heute Abend? Ich bin jedenfalls dafür, dass du auch mit kommst. Du wirst es sonst bereuen, wenn du keine frischen, warmen Schokoplätzchen abbekommst oder Chiiips.“ Sie drückte sich etwas an ihn. „Ohhh bitte Brüderchen! Tu es für mich!“
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Jess Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mo Sep 24 2012, 22:16

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Keira & Jess

„Wer von uns ist jetzt noch mal älter und weiser?“, fragte Jess und grinste seine Schwester an, nachdem er ihr Platz gemacht und ein weiteres Kissen unter seinem Kopf hervor gezerrt hatte, um es ihr bequemer zu machen.
„Ich schwöre feierlich nicht freiwillig und absichtlich im See zu schwimmen.“ Zur Verdeutlichung legte er eine Hand auf die Brust, dort wo seinen Herzschlag spüren konnte, und hob gleichzeitig die andere Hand in die Höhe.
Als er seiner Schwester zuhörte, glitt sein Blick automatisch zum Bild seiner empor und er zeichnete mit seinen Fingerspitzen ihre Kontur hauchzart nach. „Er tut aber so, als wäre er der einzige, der Mum vermisst. Dabei ist Leigh auch noch ganz verwirrt und total unbeholfen und unsicher in seiner Nähe. Und Mattis Albträume haben ganz sicher auch damit zu tun, aber er kümmert sich irgendwie gar nicht. Oder er kümmert sich schon, klar, er lässt Matti bei sich schlafen und alles, aber ich weiß nicht, ich finde, er könnte versuchen es einfacher zu machen. Gerade Leigh ist total seltsam in seiner Gegenwart, ist dir das nie aufgefallen?“
Jess stütze sich mit dem Ellbogen seitlich auf, so dass er seine Schwester genauer betrachten konnte. „Ich weiß dass er uns liebt irgendwo. Ich finde nur, wir sollten jetzt einfach alle zusammen stehen, aber er kapselt sich doch von uns allen und von seinen Freunden total ab. Wir können doch auch über Mum reden ohne, dass wir gleich alle anfangen zu heulen oder daran total zerbrechen und er ist immerhin hier der Erwachsene. Ich finde, er versinkt einfach komplett im Selbstmitleid und das nervt mich.“
Jess biss sich auf die Unterlippe. Gerade das letzte hatte er nicht so formulieren wollen, doch er wusste auch nicht genau, wie er es anders und besser hätte machen sollen. „Ich meine, Gabriel zum Beispiel, Mum war seine Schwester und wenn ich mir vorstelle, dass dir oder einem der anderen so etwas passieren würde, wäre ich auch am Boden zerstört und fix und fertig. Aber er schafft es doch trotzdem noch das Leben zu genießen, Spaß zu haben und trotzdem wirkt er nicht herzlos und kalt und abgebrüht.“
Jess ließ sich trotzig zurück ins Kissen sinken, legte aber einen Arm um Keira und drückte sie kurz an sich. Hier sah ihn ja zum Glück niemand, der irgendwelche blöden Sprüche hätte machen können. „Ella und ich haben Mist gebaut gestern und ich glaube, dass Dad es herausgefunden hat. Deswegen denke ich auch nicht, dass er mir den Gefallen tun wird mit den Sternen und dass ich mich sowieso auf „Zimmerarrest“ einstellen sollte.“ Seine Augen verdunkelten sich. „Tut mir leid Kiki!!“ Und irgendwie, obwohl er nicht wirklich bereute, was Ella und er gemacht hatten, meinte er die Entschuldigung trotzdem ernst.
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Keira Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Di Sep 25 2012, 17:24

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Jess & Keira

Ein Grinsen huschte über ihre Lippen und sie stieß ihn freundschaftlich mit dem Ellbogen an. „Wahrscheinlich stimmt es einfach, dass Jungs länger brauchen um erwachsen zu werden.“ Eigentlich wollte sie altklug einen Finger heben, eine imaginäre Brille zurecht rücken und ihm eindrucksvoll beweisen, wie erwachsen sie war, aber einen Moment später war ihr die Lust nach Scherzen vergangen. Sie seufzte leise..
„Glaubst du nicht, dass Papa einfach Angst hat, uns könnte auch noch etwas passieren und seinen Freunden? Und dann ist er alleine? Ich glaube, auch wenn er sich etwas von uns abkapselt, will er nicht alleine sein, er weiß es einfach selbst noch nicht?“ Sie blickte ihren Bruder fragend an. „Ich meine einfach, er macht gerne alles mit sich aus aber Mums Tod hat ihn wirklich sehr getroffen und er kann nichts mit sich selbst ausmachen, weshalb er sicher glaubt, es sei auch seine Schuld. Er hätte auf sie aufpassen müssen.“ Sie fuchtelte wild mit ihren Armen in der Luft herum, um ihm eindrucksvoll zu zeigen, wie sie alles meinte.
„Gabriel und Papa sind doch wie Tag und Nacht. Ich glaube, irgendwo versteht Gabriel Papa schon, aber er würde nie so handeln. Deshalb ist es auch kompliziert und ja, das mit Leigh ist mir auch aufgefallen. Ich mache mir auch ein bisschen Sorgen und um Matti. Die Kleinen können sich sicher kaum an Mama erinnern, aber sie wissen, dass jemand fehlt, der alles zusammen gehalten hat und Leigh fehlt es sicher auch einfach, Mama als Verbindung zwischen uns und Papa.“ Sie tätschelte ihrem Bruder nur den Arm und ließ seine Formulierung unkommentiert, sie kannte ihn ja lange genug um zu wissen, dass er es nicht so meinte.
Ihr Tätscheln war aber schnell vergessen, als sie ihm gegen den Oberarm boxte. „Ich wusste es! Ihr wart es oder? Ihr Beide... Oh Jess!“ Sie bedeckte ihr Gesicht mit den Händen und brummte etwas unverständliches, auch wenn sie mit den Händen nicht ganz das liebevolle Lächeln auf ihren Lippen verbergen konnte. „Du solltest dich bei Papa entschuldigen und vielleicht kann man es so hin biegen, dass deine Strafe unser Familienabend wird und ein Musikstück!“ Sie versuchte hoffnungsvoll zu klingen. „Erzähl mal ein bisschen mehr, ich will wenigstens die Einzelheiten wissen und ich kann doch nicht immer nur reden!“
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Jess Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mi Sep 26 2012, 15:15

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Keira & Jess

Jess hatte sich die Frage, was vor etwas mehr als einem Jahr mit seiner Mutter passiert war, wirklich sehr oft gestellt. Er hatte gemeinsam mit Ella sogar geschworen, dass er herausfinden würde, welcher Werwolf es war, das ihrer Familie angetan hatte. Nur bisher waren sie mit diesen Nachforschungen nicht besonders weit gekommen. Nicht zuletzt, weil Sebastian bei diesem Thema komplett verschloss und auch aus Gabriel nicht besonders viel herauszuholen war. Jetzt, wo Hollys Vater auch im Schloss arbeitete, erhoffte sich Jess neue Erkenntnisse. Vielleicht würde es reichen, um ihn endlich zu stellen und damit den Fluch von seinem Vater zu nehmen. Es kam Jess jedenfalls alles vor, als wäre Sebastian in dieser Nacht mitverflucht worden. Er war irgendwie so weit weg und für Jess kaum noch greifbar.
„Klar hat er Angst um uns. Und klar macht er sich Vorwürfe. Er ist ein Animagus, wenn er Mum begleitet hätte, hätte er vielleicht was tun können. Wer weiß das schon. Vielleicht wären wir jetzt aber auch Vollwaisen.“
Jess schmiegte sich bei diesem Gedanken noch etwas enger an seine Schwester. „Trotzdem ist das für mich kein Grund so zu sein wie er. Und ich finde gerade Leighs Verhalten sollte ihm doch auch komisch vorkommen und ich hab das Gefühl er merkt es gar nicht. Aber vielleicht tue ich ihm da wirklich unrecht. Trotzdem.“

Und dann erzählte Jess, berichtete davon, wie sie auf die Idee gekommen waren, wie sich heimlich nach Hogsmeade geschlichen hatten, am Morgen vor der Auswahl, als ihrer beider Eltern so beschäftigt waren, dass es ihnen gar nicht aufgefallen war. „Eigentlich wollten wir natürlich nicht, dass das mit den Bildern passiert – obwohl sie doch echt furchtbar hässlich sind. – aber wir haben uns wohl etwas mit der Dosis vertan. Oder doch den falschen Zauber benutzt. Naja..“

Jess lächelte schief. „Du hast es gewusst? Ist ganz unsere Handschrift oder?“ Doch der Stolz, der sich in seine Stimme gemischt hatte, blieb nicht lange. „Ich glaube nicht, dass es damit getan ist, Kiki. Du kennst Papa doch.“
Und da hörte er auch schon Schritte auf dem Gang.

(tbc: Büro wahrscheinlich?!)
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Keira Silverswan

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BeitragThema: Re: Jess' Zimmer   Mi Sep 26 2012, 19:25

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Jess & Keira

Es war schön, mit ihrem Bruder hier zu liegen, ihn reden zu hören, als sei nichts passiert, als würde er sich nicht ständig mit ihrem gemeinsamen Vater streiten und als sei ihre Mutter immer noch am Leben, im Zimmer nebenan, aus dem sie gleich, mit einem Buch unter dem Arm und einem breiten Lächeln kommen würde. Sie würde diesen Abend toll finden, sie wäre die Erste, die etwas vorlesen würde, die Erste die bei den Spielen anfangen würde. Sie seufzte leise und schloss einen Moment die Augen. Sie sah deutlich das Bild ihrer Mutter und ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen, so liebevoll und ehrlich.
„Ja, es war ziemlich deutlich eure Handschrift, aber warum?“ Sie wandte ihren Blick nochmal fragend zu ihm, er hatte sich zwar erklärt, aber ganz konnte sie es nicht verstehen. Sie schüttelte den Kopf und zerwuschelte ihm die Haare. „Passt das nächste Mal auf, dass ihr nichts zerstört, dann ist Papa auch nicht ganz so mies gelaunt.“ Und sie versuchte nicht ihrem Bruder etwas auszureden, denn das würde nie funktionieren. Sie konnte ihm nur Tipps geben und ihm helfen.
Die Schritte kamen näher und schließlich klopfte ihr Vater. „Bitte, tu mir den Gefallen und streite dich nicht wieder mit ihm, ja? Vielleicht geht es ihm morgen besser, wenn er heute ins Bett geht und nicht an einen Streit zurückdenken muss. Er liebt uns doch.“ Sie lächelte ihren Bruder an, richtete sich auf, ließ sich aber nicht wegschicken, denn auch wenn sie ihrem Bruder vertraute, genauso wie ihrem Vater, wollte sie dabei sein, wenn sie miteinander sprachen. Nur zur Sicherheit. Sie konnte, zur Not, ihren Vater und ihren Bruder an die Wand reden, sollte es ihr zu bunt werden.

(s.o.)
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