StartseiteAnmeldenLogin
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!

Teilen | 
 

 Wohnzimmer

Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Wohnzimmer   Sa Sep 22 2012, 18:28

Im lichtdurchfluteten Wohnzimmer liegen helle Eichendielen auf dem, früher steinigen, Boden. Ein offener Kamin sorgt für Gemütlichkeit und Wärme in den kalten Wintermonaten. Ein cremeweißes Sofa und dazu passende Sessel verteilen sich um einen kleinen Sofatisch mit einer unzerbrechlichen Glasplatte. Die Wände sind in einem gedämpften Grau gestrichen und bieten Platz für allerlei Bilder, hauptsächlich schwarz-weiß Fotografien von den Plätzen der Welt, die Sebastian bereits besucht hat oder besuchen möchte.
Sonst befinden sich Bücherregale, gefüllt mit Muggelliteratur und magischen Bücher, sowie ein Klavier im Zimmer.
Die Fenster gehen bis zum Boden, sind aber so verzaubert, dass sie von außen nur Schemenhafte Gestalten zeigen, um Sebastian und seiner Familie vor allzu neugierigen Schüleraugen wenistens ein bisschen Privatsphäre zu gestalten.
Nach oben Nach unten
Keira Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Sa Sep 22 2012, 18:49

Donnerstag 02. September 2012 » 13:00 - 15:00 Uhr
Leigh & Sebastian & Keira

Immer noch musste Keira lächeln, wenn sie daran dachte, wie ihre kleine Schwester sich gewehrt hatte und wie sie dann immer so friedlich aussah, hatte sie sich endlich mit ihrem Mittagsschlaf abgefunden und in ihr Bett gekuschelt. Wenn doch alles immer noch so einfach wäre! Sie seufzte leise, aber lange hielt diese Stimmung sowieso nicht bei ihr und sie ließ sich auf das Sofa fallen, streckte die Beine von sich und sah sich im Raum um. „Weiß du Leigh, vielleicht sollte wir doch noch ein paar Blumen hier aufstellen. Es sähe direkt noch freundlicher aus und lebendiger und Blumen haben immer so etwas beruhigendes.“ Und sicher hätte es ihrer Mutter gefallen. Sie lächelte, anders als ihr Vater, stimmte sie der Gedanke an ihre Mutter nicht traurig. Sie vermisste sie, natürlich, aber wenn sie zurück sah, wollte sie sich an etwas schönes erinnern, nicht an das schreckliche Gefühl, dass sie nicht mehr da war.
Sie hörte jemanden die Treppen hoch kommen und war sich sicher, dass es ihr Vater war. Ihr Lächeln wurde noch breiter, als müsse sie es zum hunderten Mal versuchen, ihn damit anzustecken. „Wollen wir nicht irgendwas machen? Ein Spiel spielen vielleicht oder planen, was wir heute Abend machen? Wir könnten einen Familienabend machen, mit heißer Schokolade, Popcorn und Chips und einfach allem drum und dran. Vielleicht erzählen wir uns Geschichten oder spielen dann etwas. Wir sollten unbedingt wieder mehr miteinander unternehmen...“ Und sie machte so ein begeistertes Gesicht von ihrem eigenen Vorschlag, dass deutlich war, dass sie nicht so leicht aufgeben würde, sollte ihr Papa nein sagen. Ob sie mit ihm, mit Leigh oder mit beiden sprach, blieb allerdings offen.
Nach oben Nach unten
Leigh Silverswan

avatar

Alter : 22

BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Sa Sep 22 2012, 19:26

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 13:00 - 15:00 Uhr
Sebastian & Keira & Leigh

„Auja, daran hätten die Kleinen bestimmt auch Spaß. Das wäre eine tolle Idee.“, fand Leigh und lächelte ihre Schwester begeistert an, wobei sie sich ein bisschen aufrechter hinsetze, in einen Schneidersitz und sich ein Kissen vom Sofa nahm und unter ihren Hintern schob. Sie hatte sich zu den Füßen ihrer Schwester hingesetzt, das Zaubertränkebuch und ihr Pergament vor sich, um zu der Tabelle auch noch die passenden Zeichnungen zu machen. Im Zeichnen fand sich Leigh wirklich gut, dafür war sie fürchterlich unmusikalisch. Ein Blick, gefolgt von einem Seufzen galt dem Klavier, auf dem Jess so gut spielen konnte; wenn er es denn mal tat. „Du kannst uns was vorlesen, Papa oder wir wechseln uns ab. Und ich finde auch, dass wir wieder was machen sollten. Die Filmabende wie mit Mama gehen hier ja nicht, aber irgendwas anderes halt.“
Angesteckt von der guten Laune und dem Lächeln ihrer Schwester, fiel es Leigh auch viel leichter ihre Mutter zu erwähnen. Dennoch, sie beeilte sich noch weiter zu reden, damit erst gar kein betretendes Schweigen aufkommen konnte.
„Oder wir erzählen uns einfach nur gegenseitig was. Und ein Spiel können wir spielen. Scharade oder so…wobei..ok..das ist Jess wahrscheinlich zu blöd, aber gegen zusammen sitzen und reden und leckere Sachen essen und so weiter hat er bestimmt auch nichts. Und das ist ja auch nicht anstrengend.“
Leighs Wangen waren ganz rot und sie hatte das Gefühl, dass sie schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr so viel geredet hatte, wie gerade. „Mein Unterrichtsvormittag war übrigens nett. Und ich habe Baldrianwurzeln richtig erkannt, das ist gut oder?“ Zaghaft und ganz vorsichtig linste Leigh unter einem Kranz dunkler Wimpern zu ihrem Vater empor.
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Sa Sep 22 2012, 19:51

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 13:00 - 15:00 Uhr
Keira & Leigh & Sebastian


„Leigh, wir haben Möbel zum Sitzen.“ Mit einem Glas Wasser in der Hand betrat Sebastian das Wohnzimmer und ließ sich in den freien Sessel sinken, dankbar dafür, dass die Zwillinge für ihre Verhältnisse doch ziemlich schnell eingeschlafen waren. „So wie sie ausgesehen haben, haben sie den ganzen Kerker umgegraben. Habt ihr eine Idee, was sie aushecken?“, erkundigte er sich bei seinen Kindern, legte Ellas und Jakes Zauberstäbe auf den Glastisch vor sich ab, damit er sie gleich nicht vergessen würde und lehnte sich anschließend im Sessel ein wenig zurück.
Er war müde, angestrengt von der ungewohnten Belastung durch das Unterrichten und noch immer nicht ganz angekommen im Schloss: Der Elan mit dem beide versuchten auf ihn einzureden, die Energie, die sie plötzlich aufbrachten, als hätte das Schloss und der Umzug ihnen allen neuen Lebensmut eingehaucht, überforderte Sebastian tatsächlich noch etwas. Das Glas Wasser in der einen Hand, Daumen und Zeigefinger der anderen an die Augenbrauen gelegt, hüllte er sich einen Moment ins Schweigen. Auf die Wiesen vor dem Fenster sickerte der Regen immer tiefer ins Erdreich hinein und Sebastian glaubte zu hören, wie das Wasser des nahegelegenen Sees unten gegen die Wände spülte. Vielleicht bildete er sich das auch nur ein, weil ihm die Geräusche dieser Wohnung noch lange nicht so vertraut waren, wie des Hauses in Cornwall. Er nahm einen Schluck Wasser, noch einen und schließlich beugte er sich vor und stellte es vorsichtig, darum bemüht keine Wasserflecken auf dem Glastisch zu hinterlassen, ab.
„Es gibt noch jede Menge zu tun für mich. Wenn ihr etwas zusammen machen wollt, habe ich natürlich nichts dagegen. Es kann aber sein, dass Josy heute Abend auch hier ist, weil Rosalie, Gabriel und Holly etwas zusammen unternehmen wollen. Ich habe ihnen angeboten, auf sie aufzupassen, auch wenn ich noch nicht weiß, ob sie es annehmen werden.“
Er erwiderte Leighs zaghaftes Lächeln mit der gleichen Vorsicht und nickte dabei leicht. „Ja, das ist sehr schön. Das hat Rosalie sicher auch gefreut für dich.“
Nach oben Nach unten
Keira Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   So Sep 23 2012, 19:35

Donnerstag 02. September 2012 » 13:00 - 15:00 Uhr
Leigh & Sebastian & Keira

Keiras Blick legte sich auf ihren Vater und sie musste sich ein Seufzen, genauso wie ein genervtes Stöhnen verkneifen. Das war so typisch, er war schlecht gelaunt, sah aus, als habe er die ganze Nacht nicht geschlafen und die Schatten unter seinen Augen sahen aus, als habe er, wie ein kleines Mädchen, mit Make-Up experimentiert. Sie wuschelte ihrer Schwester liebevoll durchs Haar und wies auf das Sofa. „Vielleicht kannst du auf dem Sofa noch besser malen? Ich muss sagen, du zeichnest immer noch brillant, vielleicht solltest du ein paar Bilder für die Wände malen? Oh, wäre das nicht wunderbar Papa? Wir könnten ihr Farben kaufen und Leinwände und dann hat sie was zu tun und könnte die Portraits ersetzen, die zerstört worden sind. Dann wären doch alle glücklich!“ Sie lächelte begeistert von der Idee und sah dann, etwas verwirrt, die beiden Zauberstäbe an, die ihr Vater auf den Tisch gelegt hatte. „Du willst den Kleinen, ich weiß übrigens nicht was sie treibe, doch keine Zauberstäbe schenken oder?“ Sie scherzte, Ellas Zauberstab hatte sie erkannt. Sie hatte ein ziemlich gutes Gedächtnis.
Sie wandte sich wieder dem Spieleabend zu, nickte und wirkte weiterhin sehr begeistert. „Ich werd Jess gleich mal suchen, gegen was Süßes und ein bisschen Spaß hat er doch sicher nichts und Papa, Josy kann einfach mitspielen, dann sind alle beschäftigt, und du könntest dich etwas ausruhen oder mit uns spielen? Oder Beides einfach, wir spielen sicher nichts anstrengendes. Scharade finde ich gut aber bis dahin wollen mir sicher auch noch andere Sachen ein und dir bestimmt auch Leigh. Das mit deinem Unterricht freut mich aber wirklich. Ich glaub ich hätte keine Baldrianwurzeln erkannt. Wahrscheinlich wird Rosalie noch an meinem nicht-vorhandenen Zaubertranktalent verzweifeln.“ Sie lachte und stand auf. „Hat jemand eine Ahnung, wo ich Jess finden könnte? Vielleicht spielt er uns ja auch was vor?“
Nach oben Nach unten
Leigh Silverswan

avatar

Alter : 22

BeitragThema: Re: Wohnzimmer   So Sep 23 2012, 19:52

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 13:00 - 15:00 Uhr
Sebastian & Keira & Leigh

Leigh warf einen Blick zu ihrer Schwester und seufzte innerlich. Sie bewunderte Keira wirklich dafür, dass sie sich durch nichts und niemanden entmutigen ließ, nicht einmal durch das angespannte Gesicht ihres Vaters. Seine Ermahnung klang müde und irgendwie, als wäre er mit den Gedanken schon wieder ganz woanders. Leigh schluckte und ahnte ziemlich genau, woran, bzw. an wen Sebastian schon wieder dachte.
Sie stand auf und packte ihre Sachen ordentlich zusammen, verstaute ihre Zeichnungen in der Tasche und trat zu dem Sessel in den ihr Papa sich hingesetzt hatte.
„Wieso gehst du nicht mit? Jess, Keira und ich können die Kleinen genauso ins Bett bringen und uns auch.“ Ihre Hand schwebte etwas unsicher über der Schulter ihres Vaters, dann berührte sie sie aber doch leicht und lächelte zaghaft. „Vielleicht kommst du dann mal auf andere Gedanken. Und Farben könntest du mir auf dem Weg dann auch gleich kaufen.“
Sie schob ein vorsichtiges Grinsen hinterher, dann zuckte sie die Achseln. „Das Schloss entdecken, natürlich. Sie können ja nicht raus, also müssen sie eben im Schloss jeden Winkel erkunden. Ist doch gut so, dann machen sie wenig Theater, wenn sie schlafen sollen.“
Leighs Hand ruhte noch immer auf seiner Schulter und selbst durch den Stoff seines Hemds und des Jacketts, glaubte sie, die Anspannung zu spüren unter der ihr Vater stand. Sie senkte den Blick und zog ihre Hand zurück und wäre, bei ihrem Versuch, sich zurück zu ziehen, fast mit ihrer Schwester zusammen gestoßen.
„Der ist draußen, frische Luft schnappen vor dem Unterricht. Da wirst du wohl bis danach warten müssen. Ich glaube, ich geh mal in mein Zimmer und mal da weiter, das geht an einem Schreibtisch wahrscheinlich eh besser.“
Sie lächelte ihrer Schwester zu und versuchte sich auch einem Lächeln in Richtung ihres Vaters, aber es wollte Leigh irgendwie nicht so ganz gelingen.

(Ende für Leigh)
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Mo Sep 24 2012, 13:48

Donnerstag 02. September 2012 zwischen 13:00 - 15:00 Uhr


Sebastian überrollte eine Welle von Schuldgefühlen, als er mit ansah, wie unsicher Leigh in seiner Nähe wurde und schließlich fast sogar ein bisschen die Flucht ergriff, von der er sie nicht abhalten wollte, aber es wohl auch nicht gekonnt hätte.
Sein Blick folgte ihr, solange bis sie im Gang und schließlich ihrem Zimmer verschwunden war.
Noch einen Moment verweilte er auf dem leeren Korridor, dann drehte er leicht den Kopf und sah Keira nachdenklich an. „Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen. Die Idee Farben und Leinwand zu kaufen, ist aber wirklich nicht schlecht. Was ich gesehen habe, sah wirklich gut aus.“
Sebastian leerte das Wasserglas schließlich ganz und griff nach den beiden Zauberstäben. Als Keira die Gemälde in der Eingangshalle erwähnte, hielt er in seiner Bewegung inne, betrachtete die beiden Zauberstäbe nachdenklich und schien komplett in ihrer Betrachtung versunken zu sein. Über seine Erschöpfung hatte er die Suche nach den Urhebern für das abendliche Chaos fast vollkommen vergessen gehabt, jetzt aber, wurde ihm bewusst, welche Gelegenheit sich ihm erbot, als er die beiden Stäbe auf seinem Handteller ruhen sah.
„Zwei Verdächtige weniger.“, überlegte er halblaut, stand auf und schob sie in seine Jackentasche. „Ihr werdet euch heute Abend schon nicht langweilen, auch nicht, wenn ich mich zum Arbeiten zurück ziehe. Bisher habt ihr euch ja auch wunderbar ohne mich beschäftigen können.“
Er lächelte Keira abwesend zu, dann ging er zur Treppe nach unten. Auf der obersten Stufe machte er noch einmal Halt und drehte sich kurz um, sagte dann aber doch nichts weiter.
Auf dem Weg zu seinem Nachmittagsunterricht, überprüfte Sebastian die beiden Zauberstäbe, händigte sie Ella und Jake jedoch ein weiteres aus.

(Ende für die Mittagspause)
Nach oben Nach unten
Josy Rosenstein

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Do Sep 27 2012, 18:35

Donnerstag 02. September 2012 19:00 - 21:00 Uhr
Milli & Matti & Josy
„Jippiiie“, jauchzte Josy und ließ ihren Keks in die Tasse mit dem dampfenden Kakao fallen, der zum Glück nicht mal mehr heiß war, so dass sie ihn gleich trinken konnte. Auf ihrer Nase thronte schon ein himmlischer Sahneberg und eine Mischung aus Schokolade und Sahne zeichnet sich auch als verräterische Spur in ihren Mundwinkeln wieder. „Alscho“,begann Josy, kaute dann einmal kräftig, schluckte und fuhr deutlich verständlicher fort: „Das war doch jetzt wirklich sehr nett von eurem Papa.“ Josy wedelte mit dem Zeigefinger vor den Augen der beiden herum. „Ich meine, das mit den Keksen. Und dem Kakao. Und überhaupt. Eure Badewanne ist auch so schöööön riesig, da kann man ja fast drin schwimmen.“
Es war offensichtlich, dass Josy, das Versprechen, das sie Holly und ihrer Mutter gegeben hatte, wirklich ernst nahm; auch wenn es im Moment wirklich noch sehr einfach war, weil Sebastian gar nicht da war und sie ihn auch nicht wirklich ärgern konnte.
Sie gähnte verstohlen und wischte mit dem Ärmel über ihre Augen. Ein bisschen müde war sie nach der ganzen Aufregung aber wirklich schon. Unzufrieden tauchte sie ihre Nase noch einmal ganz tief in ihren Kakao. „Schlafen wir alle in einem Zimmer?“
Hoffnungsvoll blickte sie in die Runde, wobei sie allerdings schon wieder blinzeln musste, weil ihre Lider tatsächlich schon zufallen wollten. Josy schnaubte und schüttelte ganz heftig den Kopf, so dass etliche Tropfen aus ihrem nassen Haaren fielen. Der Turban, den ihr Sebastian eben noch mit einem Handtuch gedreht hatte, war längst schon von ihrem Kopf gefallen.
Nach oben Nach unten
Millie Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Do Sep 27 2012, 19:17

Donnerstag 02. September 2012 19:00 - 21:00 Uhr
Matti & Josy & Millie

Millie sah nicht wesentlich besser aus, als ihre beste Freundin, aber sie hatte genauso viel Spaß gehabt, sie war immer noch zu glücklich, dass sie den Tag doch noch hatten draußen verbringen können und ihre Enttäuschung darüber, dass sie keinen Geheimgang gefunden hatten, war verschwunden.
„Ich finde das auch toll von Papa aber dein Papa war auch ganz toll! Oh oh...“ Sie begann auf dem Sofa auf und ab zu hüpfen, als ihr eine Idee kam. „Glaubt ihr, er nimmt uns morgen auch wieder mit raus? Noch eine Schlammschlacht oder wir bauen Schlammburgen! Das wäre doch total toll!“ Sie klatschte in den Händen, ihre Tasse stand zum Glück auf dem Tisch und sie hatte sie nicht einfach nur vergessen.
Ihre Finger waren voller Schokoladenflecken von den Keksen und wahrscheinlich hätte sie direkt noch ein Bad gebraucht. Dann hätte sie das mit dem Schwimmen ja mal ausprobieren können. Sie nickte nur wild, als Josy das ansprach, grinste dabei verschwörerisch, als wäre das ihr neuster Plan. Die nächste Idee war aber noch besser und sie drückte Josy kurz. „Ich fände das toll! Oh, wir können alle bei dir schlafen, Matti oder? Wir können meine Matratze rüber tragen und ganz viele Decken und Kissen und dann bauen wir eine Burg! Da können wir dann schlafen und uns Gruselgeschichten erzählen! Von Geistern und... Gibt es eigentlich Geister in Hogwarts? Das müssten wir doch auch herausfinden! Also vielleicht gibt es noch ganz gruselige Geister und die können uns dann einen Geheimgang zeigen!“
Sie nickte ganz begeistert und musste auch ein Gähnen zurückhalten, was ihr nicht ganz gelang. Sie rieb sich die Augen. „Vielleicht baut Papa mit und oder Jess und Elle und Kiki kann uns eine Geschichte erzählen. Sie kann doch so viel reden! Wie findet ihr das?“
Nach oben Nach unten
Matti Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Fr Sep 28 2012, 15:12

Donnerstag 02. September 2012 19:00 - 21:00 Uhr
Josy & Millie & Matti

„Ich bin wohl der Einzige, der ordentlich Kakao trinken kann.“, juchzte Matti vergnügt und grinste über beide Wangen, als er die mit Schokolade verschmierten Mädchen beäugte. „Da müsst ihr gleich bestimmt noch einmal baden.“ Matti verzog schon bei der Vorstellung das Gesicht. Manchmal, wenn sein Vater gut gelaunt war – was leider nur noch selten vorkam – nannte er ihn einen kleinen Hund, weil er sich immer schüttelte und wehrte, sobald auch nur das Wort Badewanne wie eine dunkle Ahnung in der Luft hing. Heute allerdings war Matti sogar fast ein bisschen freiwillig in das warme und saubere Wasser gestiegen. Ihm war nicht nur kalt gewesen sondern der Schlamm hing wirklich überall, sogar zwischen den Zehen und so wollte Matti wirklich auf gar keinen Fall in sein frisch bezogenes Bett schlüpfen.
Bei den Worten seiner Schwester wurde Matti wieder hellwach, obwohl er zugeben musste, dass er sich schon fast ein bisschen drauf freute zu schlafen; irgendwie war er wirklich müde von der Schlacht mit Josy. „Natüüürlich gibt es hier Geister. Hast du die noch nicht gesehen?“ Matti sah seine Schwester skeptisch an und schüttelte verständnislos den Kopf. Ich würde lieber eine Höhle bauen, so eine richtig große und runde und dann kann sich Papa in die Mitte setzen und uns eine Geschichte vorlesen. Das wäre am Tollsten!“, fand jedenfalls Matti.
Dann gähnte er verstohlen. „Uuund morgen müssen wir Geheimgänge finden. Und Tante Holly besuchen. Oder sie muss uns besuchen.“
Matti wusste selber nicht genau, wieso er jetzt an sie dachte, aber der Gedanke, dass sie zu ihnen kommen und mit ihnen spielen würde, ließ ihn nun nicht mehr los.


Nach oben Nach unten
Josy Rosenstein

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Fr Sep 28 2012, 16:09

Donnerstag 02. September 2012 19:00 - 21:00 Uhr
Milli & Matti & Josy

Josy rümpfte die Nase. „Ich kann auch, ich will nur nicht.“, verkündete sie Matti, der ihr viel zu zufrieden grinste. Für den Bruchteil einer Sekunde war sie versucht ihn mit einem Kissen zu bewerfen, aber dann fiel ihr wieder ein, dass sie versprochen hatte lieb zu sein. Und das bedeutete wohl auch, dass sie nicht Matti bewerfen und damit eine Kissenschlacht anzetteln durfte. Zu dumm aber auch. Sie schniefte unzufrieden. Diesen Zustand konnte Josy allerdings nicht lange beibehalten. „OHJA!, stieß sie voller Zufriedenheit aus, reckte Nase und Kinn in die Höhe und schnippte aufgeregt mit Daumen und Mittelfinger (Ihr Papa hatte fast ein ganzes Wochenende mit ihr geübt, damit sie das auch konnte) „Höhle und Geschichte finde ich super. Außerdem kann dein Papa viel besser Geschichten vorlesen als wir sie uns ausdenken können. Ihr habt doch bestimmt Bücher mit Gruselgeschichten oder? Sonst müsst ihr Jess fragen, der hat sicher welche!“
Warum sich Josy so sicher war, wusste sie zwar nicht, aber dann weiteten sich ihr Augen wieder und sie nickte eifrig. „Bestimmt. Sonst müssen wir mit Tante Holly rausgehen. Sie geht doch bestimmt wieder zu ihren Tieren, vielleicht nimmt sie uns ja sogar mit.“
Josy träumte schon lange davon in den Wald zu gehen, mit den Zwillingen, um ihnen zu zeigen, was sie dort schon gesehen hatte. Am Waldrand war sie mit ihrem Papa nämlich schon mal gewesen. „Aber das erlaubt euer Papa bestimmt nicht.“, schniefte sie wieder unzufrieden und tröstete sich damit, die Kakaotasse in einem Zug zu leeren. In ihrem Bauch fing es ganz lustig zu gluckern an. Josy kicherte.
Nach oben Nach unten
Millie Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Fr Sep 28 2012, 18:25

Donnerstag 02. September 2012 19:00 - 21:00 Uhr
Matti & Josy & Millie

„Ich trinke meinen Kakao doch ordentlich!“ Sie schüttelte verständnislos den Kopf, nahm ihre Tasse wieder und trank, als wolle sie ihrem Bruder etwas beweisen, eine Schluck. Danach angelte sie sich noch einen Keks in den sie hinein biss und kaute, während sie versuchte, dem Vorschlag zuzustimmen. „Eine Höhle wäre escht toll!“ Sie nickte und schluckte. „Wir haben auch Gruselgeschichten aber Jess hat bestimmt viel tollere oder Papa erzählt uns so welche, weil wir schon groß sind! Oh, dein Papa kann bestimmt total tolle Gruselgeschichten erzählen!“ Ja, irgendwie wirkte Gabriel so. Sie nickte nochmal, als müsse sie sich selbst bestätigen und gähnte dann, angesteckt von ihrem Bruder. Sie stubbste ihn grinsend gegen den Arm. „Bist du etwa müdeeeeee?“ Sie konnte es immer noch auf ihren Bruder schieben, aber so gemein war sie nicht, sie drückte ihn und auch Josy, weil sie so tolle Ideen hatten und weil sie immer etwas anhänglich wurde, wenn sie müde wurde.
„Ich hab noch einen richtigen gruseligen Geist gestern. So mit Ketten rascheln und Buuuuuuuh.“ Sie wedelte mit den Armen, so das ihr nur noch das Bettlacken zum perfekten Geist gefehlt hätte. Das wäre das richtige für Halloween. Sie lächelte breit.
„Ich würde auch sehr gerne raus, da gibt es doch Einhörn, die möchte ich mal sehen und ganz viele andere Tiere. Wir müssen Tante Holly einfach überreden und vielleicht will Onkel Gabriel wieder mitkommen? Und wir können dann auch noch Geheimgänge suchen, wenn alle im Unterricht sind! Das wäre doch toll, weil dann merkt es keiner, alsooo psssst!“ Sie hielt sich den Zeigefinger an die Lippen, denn sie hatte die Schritte ihres Papas vernommen und sie hatte zwar wenig Hoffnung, aber vielleicht lief er ja an ihnen vorbei? Weil sie gar nicht ins Bett mussten? Sie drückte die Daumen, aber offensichtlich war es um sonst.

[tbc: Mattis Zimmer?]
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Mi Okt 03 2012, 17:08

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Rosalie & Sebastian

Sebastian hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten ohne, dass Rosalie oder irgendjemand anderes merkte, was mit ihm los war. Den Unterricht hatte er nur sitzen abgehalten, was, da es sich hauptsächlich um Theorie handelte nicht weiter auffällig gewesen war und Millie und Matti waren leicht ins Bett zu bringen gewesen. Viel zu leicht eigentlich, was Sebastian sicher aufgefallen wäre, wenn er nicht seine gesamte Kraft in eine aufrechte Haltung stecken müsste, die er einnahm, als er sich Rosalie gegenüber sah.
Die Möglichkeit, dass Ella ihrer Mutter alles gebeichtet hatte, schloss er aus, so dass er sich nicht erklären konnte was seine Freundin bewogen hatte zu kommen.
Aber er fragte auch nicht nach. Er servierte ihr, ihre übliche Tasse Tee, ganz ohne Aufforderung und dirigierte sie mit Hilfe des Zauberstabs so, dass sie direkt vor ihr auf dem Tisch aufkam, sich selber zauberte er einen Kaffee, den er vorsichtig auf seinem Schoß balancierte.
Ein Stechen in seinem Oberkörper als er einmal tief einatmete, trieb ihm beinahe die Tränen in die Augen. „Ich habe Gabriel seit gestern nicht mehr gesehen, würdest du ihm bitte ausrichten, dass ich ihm sehr dankbar bin für den Ausflug der Kleinen gestern bin? Sie müssen sehr viel Spaß gehabt haben.“
Sebastian rang ich sich zu einem Lächeln durch, bevor er seine Hand Tasse hob und einen Schluck Kaffee nahm.
„Hattet ihr einen schönen Abend gestern? Ich nehme an, ihr ward im Peregrine?“
Nach oben Nach unten
Rosalie Rosenstein

avatar

Alter : 22

BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Mi Okt 03 2012, 19:55

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Sebastian & Rosalie

Dankend nahm Rosalie die Tasse Tee an, die Sebastian ihr immer servierte, wenn sie ihn besuchte. Es war zu einer Art Tradition geworden, die sie nicht missen wollte, nicht nur, weil der Tee wirklich gut tat bei diesem Wetter, sondern weil es etwas altes und vertrautes in einer ganz neuen Umgebung war. Genau wie ihre Familie, aber selbst dort hatte sich noch einiges durch das Schloss verändert. Sie nahm einen Schluck, lächelte Sebastian an und schwieg einen Moment, ihr Blick ruhig auf ihm liegend. Er sah erschöpft aus, das bemerkte sie und seufzte tonlos. Sie wollte niemandem vormachen, dass sie sich um ihn sorgte. Sie tat es wirklich, sie war nur keine Künstlerin, es gut auszudrücken.
Ihre Mundwinkel zuckten. „Ich hoffe die Beiden, Josy und Jonas waren gestern Abend nicht zu anstrengend? Es tut mir Leid, wenn ich heute morgen so früh dran war, ich wollte nur nicht, dass Jonas aufwacht und sein Schreien für Chaos sorgt. Normalerweise ist er aber wie sein Vater ein Langschläfer, ich wollte nur auf nochmal...“ Sie lachte kurz, weil sie anfing zu plappern und nickte dann kurz. „Ich werde ihm das ausrichten, aber ich bin mir sicher, er hat es gerne gemacht.“ Sie nickte erneut, als müsse sie ihre Worte bekräftigen und stellte ihre Tasse vorsichtig auf dem Tisch ab.
Sie lächelte wieder. „Du kennst, mich du weißt, dass ich keine andere Bar freiwillig besuchen würde. Herumstehen, während die anderen tanzen und mich nicht einmal unterhalten können, weil die Musik zu laut ist, ist einfach nichts für mich. Ich weiß nicht genau, wie ich den gestrigen Abend beschreiben kann. Holly und ich hatten eine kleine Meinungsverschiedenheit, aber ich denke, sie war nicht so gravierend, dass man etwas fürchten müsste. Ich sehe meinen Fehler ja auch ein. Naja, du fragst dich sicher warum ich dich besuchen komme, oder? Ich wollte mich ein wenig unterhalten und fragen, ob ich den Gefallen, von gestern, irgendwie wieder gut machen kann.“
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Mi Okt 03 2012, 22:10

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Rosalie & Sebastian


Behutsam ließ sich Sebastian zurück gegen die Rückenlehne sinken, die dampfende Tasse noch immer auf seinem Knie balancierend. Seine Bewegungen mochten vorsichtiger sein als sonst, dennoch versuchte er jeden Anschein von Normalität aufrecht zu erhalten.
Hauptsächlich, weil Sebastian selbst noch nicht wusste, wie er mit der Tatsache umgehen sollte, weil er keine Ahnung hatte, was er tun sollte. In dem Moment, als ihn eine Kombination aus Flüchen getroffen und verletzt hatte, wusste er, dass es nur ein Unfall gewesen war; keiner hatte ihn verletzten wollen. Er war fair genug, dies als gegeben zu sehen. Viel weiter jedoch, war er mit seinen Überlegungen bisher nicht gekommen und wenn er sie nun mit Rosalie teilte, so würde er auch sie vor die schwierige Entscheidung stellen, was sie tun sollte, ob Gabriel es wieder nur als Lappalie abtun würde?
Sebastian war so sehr in seine Gedanken versunken, dass er zunächst gar nicht mitbekam, was Rosalie gesagt hatte; wahrscheinlich hatte sie sich noch einmal bedankt, so dass er seine Mundwinkel wie automatisch zu einem Lächeln hob. Hab ich gern gemacht, sagten sie ohne Worte.
Schließlich fand er zu dem Gespräch zurück und nickte. „Ja, das ist auch nichts für mich, normalerweise jedenfalls. Manchmal hat es mir trotzdem Spaß gemacht. Damals.“ Der Zusatz „als ich mit Gwen dort war“, hing in der Luft, auch wenn er nicht ausgesprochen wurde. „Ich kenne aber auch Holly schon ziemlich lange und eigentlich ist es doch fast unmöglich sich mit ihr zu streiten, wenn man es nicht darauf anlegt oder? Worum ging es denn?“, erkundigte er sich zwischen zwei Schlucken Kaffee, verzog das Gesicht kurz, als er sie mit einer unbedacht raschen Bewegung auf den Tisch stellen wollte. Er beeilte sich ihre Frage zu beantworten, um den Moment rasch zu überbrücken, es als harmlose Kopfschmerzen abzutun, die ihn so oft plagten, dass eigentlich kaum jemand mehr ein Wort darüber verlor. „Eigentlich habe ich mich das nicht gefragt, wir unterhalten uns doch häufiger.“, er lächelte leicht amüsiert und schüttelte anschließend den Kopf. „Rosalie, du hast wirklich schon genug für mich getan, Josy war ein Engel gestern, es hat mir kaum mehr Arbeit gemacht und Jonas und ich sind auch gut miteinander ausgekommen. Ich mache es wirklich gerne für dich – oder euch und ich brauche keine Gegenleistungen dafür. Du kennst mich doch auch lange genug, oder nicht?“ Sein Blick ruhte auf ihr, als er flüchtig ihr Knie mit der Hand streifte.
Nach oben Nach unten
Rosalie Rosenstein

avatar

Alter : 22

BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Do Okt 04 2012, 19:50

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Sebastian & Rosalie

Sie erwiderte sein Lächeln freundlich und lachte schließlich. „Josy hat mir und Holly auch versprochen, ganz lieb zu sein, weil ich dich ja gefragt habe, ob die Zwillinge mit Josy und Gabriel etwas draußen spielen dürfen. Ich freue mich, dass sie es auch war. Ich glaubte zwar nicht, dass sie absichtlich ihr Wort brechen würde, aber du weißt ja, wie Kinder sein können.“ Ein Zwinkern folgte, bevor sie nochmal nach ihrer Tasse griff und ein Schluck trank, während Sebastian sprach. Sie nickte verstehend, auch wenn der unvollendete Satz sie einen Moment nachdenken ließ, ob sie mit einem falschen Thema begonnen hatte. Sie schüttelte den Gedanken ab und versuchte ihm, ein ausgleichend, freundliches Lächeln zu schenken.
„Ja, in manchen Dingen, sind wir uns eben doch ähnlich und du hast recht, wir unterhalten uns eigentlich ständig. Ich muss deinen Blick falsch gedeutet haben.“ Aber sie wollte es nicht weiter ausführen und winkte ab. Das er keine Gegenleistung für seinen Gefallen wollte, kommentierte sie nur mit einem Lächeln und einem Nicken. Irgendwann würde sie es bestimmt wieder gut machen können, ohne dass sie den Frieden mit Sebastian zerstörte.
„Holly und ich waren einfach unterschiedlicher Ansichten und ich habe mich ein wenig, nun ja, dumm verhalten, aber ich denke, dass bekommen wir schon wieder hin. Ich habe es nicht so gemeint und das weiß sie und ich glaube, fast, dass unsere Freundschaft nichts wirklich erschüttern kann, wenn wir es erst mal geschafft haben, dass in Hogwarts ein gewisser Alltag eintritt. Unterricht ist wirklich noch eine ganz andere Liga, egal wie gut man sich in seinem Fach auskennt, oder was sagst du dazu?“ Sie musterte ihn und ihr Blick wurde ein wenig skeptisch, fand sie doch, dass seinen Bewegungen etwas an Eleganz fehlte. Sie versuchte ihren Blick zu verbergen, in dem sie ihn etwas senkte und noch einen Schluck aus ihrer Tasse nahm. „Ich bin jedenfalls sehr froh, mich in meinem Labor aufhalten und ohne Gefahr Tränke brauen zu können. Ich habe es wirklich vermisst.“
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Do Okt 04 2012, 22:23

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Rosalie & Sebastian

Sebastian schlug ein Bein über das andere, wobei er sorgsam darauf achtete den Oberkörper dabei so wenig wie möglich zu bewegen. Er nickte lächelnd:"Verstehe, ihr habt euch also miteinander verschworen!" Ein Lächeln zeichnete seine angespannte Miene weicher, in seinem Blick jedoch lag wachsame Aufmerksamkeit. Rosalie würde auf kurz oder lang merken, dass etwas nicht stimmte, dennoch war er nicht bereit ihre Unterhaltung zu belasten, in dem er aufdeckte, was Ella, Jess und Jake getan hatten. Trotz allem Ärger wollte er diese Sache doch Ella überlassen, ihr zumindest die Möglichkeit einräumen sich selber zu entschuldigen und sich ihren Eltern anzuvertrauen. Außerdem verspürte er keine Lust über Jess' Rolle in dieser Geschichte zu sprechen.
Er fasste rasch einen Entschluss. "Sie hat ihr Wort wirklich gehalten. Sie haben sich eine Höhle gebaut und darin geschlafen, beim
Vorlesen bin ich dort auch kurz eingeschlafen, zu lang für meinen Rücken leider, ich bin um ein gefühltes Vierteljahrhundert gealtert heute Nacht."
Er lächelte matt. "Gibt es vielleicht irgendeinen Badezusatz oder eine Salbe, die bei sowas helfen könnte?", erkundigte er sich, mit dem festen Ziel Rosalie beschäftigt zu halten, damit sie nicht zu viel Zeit hatte sich weiter mit ihm auseinanderzusetzen und vielleicht mit der Frage, was wirklich hinter seinen steifen Bewegungen stecken könnte.
"Ich hätte im Vorfeld eher nicht damit gerechnet, dass die Schüler so ein unterschiedliches Niveau haben. Es ist schwierig da einen passenden Ansatz zu finden, vielleicht sollte man doch im Vorfeld einmal über Einstufungstests nachdenken."
Bedächtig strich er sich über die Braue. "Hast du diese Probleme nicht?"
Er warf einen kurzen Blick zu den Treppen, weil ein Geräusch seine Aufmerksamkeit erregt hatte, doch dieses Mal hinderten ihn die stechenden Schmerzen in seinem Rippenbogen daran einen Weg zu viel zu tun, um sich zu vergewissern, dass er sich das Geräusch nur eingebildet hatte.
"Ich kann es mir vorstellen, manchmal fehlt es mir auch."
Er lächelt rasch. "Aber ich habe zum Glück genug zu tun, um nicht auf solche Gedanken zu kommen. Leigh hat mir gestern von ihrem Erfolgserlebnis berichtet, insgesamt klang sie ja ganz zufrieden." Er zwinkerte mit einem Lächeln auf den Lippen zu.
Nach oben Nach unten
Rosalie Rosenstein

avatar

Alter : 22

BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Fr Okt 05 2012, 16:56

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Sebastian & Rosalie
Sie lachte, versuchte sich aber an einem ernsten Nicken. „Ausnahmsweise haben wir das und ich bin wirklich froh, dass sie ihr Wort gehalten hat und so brav war. Es klingt aber nach einem netten Tag für die drei. Erst das draußen herumtoben, sie haben ausgesehen wie Schlammmonster, vermute ich? Und dann auch noch eine Höhle und eine Geschichte.“ Sie lächelte nochmal dankbar und musterte ihn eine Sekunde, bevor ihr Gesicht sich kurz verzog. „Das klingt wirklich unangenehm. Ich dachte mir schon, irgendwas stimmt nicht mit dir.“ Sie legte ihre Hand kurz auf seinen Unterarm.
„Es gibt schmerzstillende Salben, natürlich, selbst die Muggelsalben helfen bei solchen Sachen recht gut, vielleicht wäre das was für dich, sonst kann ich dir sicher was vorbei bringen.“ Die schnellste Möglichkeit wäre natürlich ein Zaubertrank, was sie bei jedem anderen Menschen auch gesagt hatte, aber bei Sebastian kam ihr diese Idee nicht. Sie beschlich aber das Gefühl, dass es keinen Grund gab, das Thema nicht anzusprechen, denn er tat es selbst.
Ihre Züge waren ernster, als sie den Kopf schüttelte, dann schmunzelte sie doch wieder. „Ja, Leigh hat es wirklich gut gemacht. Ich bin ein paar Grundlagen in der ersten Klasse durchgegangen, da ist es ja wirklich einfach, haben sie ja alle noch nicht viel gelernt. In den anderen Klassen ist es schon schwieriger ein Niveau zu finden, dem alle gerecht werden. Manche haben kaum einen Schimmer von Zaubertränke, andere haben den Vorteil, dass ihre Eltern sich selbst gut damit auskennen. Ich verstehe nicht, wie das Ministerium selbst nicht sehen kann, dass eine Schule gebraucht wird?“
Verständnislos schüttelte sie den Kopf, leerte ihre Tasse und fuhr fort. „Hast du den Tagespropheten heute morgen gelesen? Aber wahrscheinlich brauchst du das nicht, weil ich hier vor dem Spion sitze, der sich eigentlich verdreht hat, als er in bester Agentenmanier und alle belauscht hat:“ Ihre Mundwinkel zuckte, bevor sie nochmal den Kopf schüttelte. „Bist du sicher, dass du dich nur verdreht hast und nicht einmal in die Krankenstation willst?“ Aber sie war sicher, die Antwort zu kennen.
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Sa Okt 06 2012, 11:14

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Rosalie & Sebastian

Sebastian runzelte leicht die Stirn, dann schüttelte er ein wenig den Kopf. „Das Ministerium sieht ja die Notwendigkeit von Schulen durchaus, sonst hätten sie sich sicher nicht um eine Kooperation mit Beauxbaton bemüht. Sie sehen nur die Notwendigkeit von Hogwarts nicht und natürlich kann man keine Eltern zwingen ihre Kinder in ein fremdes Land zu schicken, deswegen erlauben sie es, Schüler unabhängig alleine zu unterrichten. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert das ja eigentlich auch ganz gut, immerhin haben die meisten der jetzigen Elterngeneration auch eine sehr fundierte Bildung bekommen, sie haben Hogwarts noch besucht und zumindest eine ungefähre Vorstellung davon, was sie ihren Kindern beibringen müssten. Nur machen es die meisten nicht. Gerade was das Ausführen von Zaubern angeht, ist das Niveau so unterschiedlich, ich würde am liebsten einige ein paar Klassen zurück stufen, was wohl nicht gehen wird. Aber ich habe mir überlegt zusätzliche Angleichungskurse zu geben, Nachhilfe unter professioneller Anleitung sozusagen, was hältst du davon?“
Die Erleichterung darüber, dass seine List aufgegangen war, währte nicht lange. Sebastian widerstrebte es Rosalie anzulügen, allein schon, weil er es selber auch hasste, wenn man versuchte irgendwelche unangenehmen Wahrheiten vor ihm fern zu halten. Dennoch, wenigstens ein paar Stunden wollte er Ella lassen, um sich selber zu erklären. „Ja, Rosalie, da bin ich mir sicher. Wenn du das sagst, dass Muggelsalben ganz gut helfen, dann werde ich mich mal durch meine Vorräte wühlen und sehen, ob ich etwas passendes finde. Wenn ich auf die Krankenstation gehe, wird er mir wohl auch nur einen Zaubertrank geben und du weißt selber am besten, dass ich davon besser die Finger lassen sollte.“
Er ließ sich nicht die Zeit an die Zeit zurück denken, als er nur mit Hilfe von etlichen Tränken überhaupt durch den Tag gekommen war, sondern zog sich nur ein bisschen von Rosalie zurück und lächelte kurz. „Es ist wirklich nichts ernstes, behandle mich bitte nicht wie ein rohes Ei, Rosalie, ich mag das nicht. Außerdem habe ich garantiert das Glück und falle der jungen Heilerin in die Finger, die, wie ich gehört habe, eine Vorliebe für schräge Witze und seltsame Gesprächsthemen hat, darauf kann ich gut verzichten, wirklich!“ In seiner Stimme lag jene Entschlossenheit, die man von ihm schon kannte, sie trat immer dann hervor, wenn sich jemand zu viel Sorgen um ihn machte.
Nach oben Nach unten
Rosalie Rosenstein

avatar

Alter : 22

BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Sa Okt 06 2012, 13:59

Freitag 03. September 2012 zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Sebastian & Rosalie

Sie nickte verstehend. „Ich weiß, dass du es nicht leiden kannst, entschuldige. Muggelsalben helfen wirklich und etwas Ruhe sicher auch, vielleicht auch ein heißes Bad.“ Ein Lächeln folgte, dann ein Lachen. „Das wäre wirklich ein Witz. Ich hab aber noch gar nicht gehört, wie sie sein soll, nur dass ihre Mutter unsere Lehrerin für Alte Runen ist und Holly hatte mit ihrer Aussage schon recht, im Moment sind wirklich wirklich ein Familienunternehmen. Nicht, dass ich mich darüber beschweren würde, ich bin sehr froh, dass wir es so gut hinbekommen haben und bisher keine größeren Probleme von irgendwem ausgehen. Ich vermutete ja, der Spion ist auch eine Erfindung um uns unsicher zu machen. Was sollte man ausspionieren?“ Sie schüttelte den Kopf.
„Ich verstehe einfach nicht, wie sie die Notwendigkeit Hogwarts so geschickt ignorieren können. Natürlich, in dieser Generation funktioniert es noch recht gut, die Kinder erhalten eine Ausbildung durch ihre Eltern oder, wenn sie es sich leisten können, durch Privatlehrer oder sie werden eben ins Ausland geschickt, aber Hogwarts sollte doch jedem dieselbe Chance bieten und in der nächsten Generation wird es schon schwieriger, seine eigenen Kinder zu unterrichten, weil die neuen Eltern nie eine Ausbildung... Ich muss es dir nicht erzählen, ich denke wir haben genug Abende mit dem Thema gefüllt.“ Ihre Mundwinkel zuckten einen Moment, dann hörte sie ihm zu und nickte.
„Angleichungskurse finde ich gut, dass sollten wir mit den anderen besprechen. Ich bin sicher, in Geschichte und Zaubertränke gibt es hier und da einiges nachzuholen, besonders in Geschichte und in den anderen Fächer natürlich auch. Wir können die anderen fragen, was sie davon halten, wo sie meinen, wo die Schwächen der Schüler nach am Größten sind und dann Pflichtstunden für alle und etwas wie freiwillige Nachhilfe noch einführen.“ Sie nickte, als wolle sie seinen Vorschlag zusätzlich nochmal unterstützen. „Wir könnten uns heute Abend ja treffen?“
Nach oben Nach unten
Holly Hesterfaye

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   So Okt 07 2012, 16:04

Freitag 03. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Millie • Sebastian • Holly

Wenn etwas nicht leicht war, dann sicherlich zusammen mit dem Mann, dem man seit Jahren liebte und nicht lieben durfte, in einem Zimmer zu stehen, seine Tochter an der Hand und mit ihm darüber zu diskutieren, wann es angebracht war, wütend zu sein und wann nicht. Für Holly allerdings gehörte das schon fast ein bisschen zum Alltag. „Sebastian, ich bitte dich, sie war bei mir. Traust du mir wirklich so wenig?“ Im Grunde wollte Holly darauf eigentlich gar keine Antwort, deswegen sprach sie rasch weiter. „Ich hab sie in der Eingangshalle aufgegabelt und sie war so lieb mir ein bisschen Gesellschaft zu leisten und eigentlich waren wir ja längst auf dem Weg zu dir.“
Holly bemerkte erst jetzt, dass sie Millies Hand noch immer umfasst hielt und löste langsam den Griff darum, schließlich wollte sie nicht den Eindruck erwecke, sie vor ihrem Vater beschützen zu müssen. Ihre kleine Unterhaltung in der Eingangshalle hatte ein Ende gefunden, als sie Matti gesehen hatten, der wie ein Blitz an ihnen vorbei geschossen und wohl zurück in die Wohnung und in sein Zimmer verschwunden war.
Sie hatten das Glück nicht gehabt, waren Rosalie und Sebastian mehr oder weniger direkt in die Arme gelaufen und so fand sich Holly jetzt in seinem Wohnzimmer wieder, was eigentlich ein gemütlicher Ort war. Sie ließ ihren Blick rasch durch den Raum huschen, bevor er seinen Fokus wieder auf Sebastians Gesicht fand. Er sah müde aus und irgendwie noch abgekämpfter, als sie es von ihm schon kannte. Nachdenklich zogen sich ihre Brauen zusammen. Behutsam legte sie ihre Hand an seine Schulter, wobei sie sich nicht traute die Hand dort länger verweilen zu lassen. „Wahrscheinlich fällt sie dafür heute Abend umso früher ins Bett und du hast etwas mehr Zeit für dich.“, wisperte sie leise, wobei sie mit einem scheuen Lächeln zu ihm empor blickte. Ihr Herz schlug dafür umso energischer Purzelbäume.
Nach oben Nach unten
Millie Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   So Okt 07 2012, 16:45

Freitag 03. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Sebastian • Holly • Millie

„Mir geht es gut, Papa!“ Sie nickte und drückte sich, zusammen mit ihrem Hasen, an das Bein ihres Vaters, weil sie noch zu klein war, um ihn richtig zu umarmen. Immerhin hatte es Matti in sein Bett geschafft. Jedenfalls glaubte sie es. Sie hatte ihn nur ganz kurz gesehen und sich den Rest denken müssen. „Holly hat auf mich aufgepasst und ich brauche keinen Mittagsschlaf mehr, ich bin groß genug! Josy muss auch keinen Mittagsschlaf mehr machen und das ist doch so unfair!“ Sie sah durch ihre dunklen Wimpern zu ihm auf und schob die Unterlippe vor. „Ohhh bitte bitte kein Ärger! Holly kann nichts dafür!“
Millies Blick wanderte zu Holly, sie lächelte sie an und war sich irgendwie sicher, dass sie Holly verteidigen musste. Ihr Papa sah einfach so schlecht gelaunt aus. Das hatte er gestern schon. Und er sah auch müde aus, was doch wirklich mies war, denn wenn er müde war, musste er Mittagsschlaf halten, nicht sie! Sie sagte es aber nicht, irgendwie glaubte sie, damit würde sie doch wieder ärger heraufbeschwören.
Ihr Kuschelhäschen wurde weit in die Höhe gestreckt, so das die runden Hasenaugen ihren Papa auch noch verzaubern konnten, damit er nichts sagte und vielleicht sogar einfach mal lächelte, weil sie so leise und schlau gewesen war. Was Holly genau sagte, hörte sie nicht, drückte sie sich doch wieder an ihrem Papa, wie eine Katze, die einen dazu bringen wollte, nicht böse zu sein. „Papiiiii wollen wir uns nicht auf die Couch setzten und Holly zaubert uns allen einen Kakao oder du und dann sind alle glücklich und wir können uns noch was unterhalten?“ Sie ließ von ihrem Papa ab und umarmte Holly, da sie nicht wollte, dass sie schon ging. „Du musst ganz unbedingt dringend bleiben!“
Nach oben Nach unten
Sebastian Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   So Okt 07 2012, 22:03

Freitag 03. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Holly • Millie • Sebastian

„Das hat nichts damit zu tun, wem ich traue und wem nicht, Holly.“, erwiderte Sebastian scharf, schloss im nächsten Moment die Augen und bedauerte, die Ungeduld, die in seiner Stimme mitgeklungen hatte sehr. Normalerweise wäre er jetzt in die Hocke gegangen, hätte Millie auf den Arm genommen und ihr versucht so ruhig wie möglich zu erklären, warum er sie so grimmig angesehen hatte. Aber so blieb ihm nur, ihr ganz kurz über den Kopf zu streichen und sie sanft in Richtung Sofa zu schieben.
„Ist schon gut, Millie. Ich werde ihr nicht den Kopf abreißen und dir auch nicht!“, lenkte Sebastian ein.
Irritiert flog sein Blick zu der Hand, die seine Schulter gestreift hatte und fand sich schließlich aufs Hollys Gesicht wieder. „Um was zu tun? Die Wand anstarren?“ Er schmunzelte traurig und strich Holly flüchtig eine Haarsträhne aus der Stirn, als er an ihr vorbei ging und sich vorsichtig neben Millie auf dem Sofa nieder ließ. „Lass gut sein, Holly, ich bin dir nicht böse, ich bin einfach erschrocken. Setzt dich doch bitte, Millie möchte dich offenbar noch nicht gehen lassen.“
Dabei schien sich seine Miene einen Moment aufzuhellen; seine Stimme nahm einen zärtlichen Ton an.
Vorsichtig hob er seinen Arm ein Stückchen und legte ihn leicht um seine Tochter. „Ich glaube schon, dass du noch Mittagsschlaf brauchst, Millie. Vielleicht muss er nicht mehr so lange sein, das können wir ja sehen, aber ich kenne dich doch eigentlich ganz gut oder? Und du möchtest doch auch abends zusammen mit deinen Geschwistern essen und ein bisschen mit ihnen spielen können oder nicht? Wenn du aber mittags nicht schläfst, bist du dann schon abends so hundemüde, dass das gar nicht mehr geht und ich denke, das wäre irgendwie auch schade oder nicht?“
Sebastians Blick glitt wieder zurück zu Holly. Erst nach einem langem, nachdenklichen Blick brach er sein Schweigen.
„Rosalie möchte sich heute Abend mit uns allen treffen, es gibt ein bisschen was zu bereden, was die Schule angeht.“
Schließlich wandte er sich wieder Milie zu und sah sie ihr direkt in die großen dunklen Augen.
„Aber ganz davon abgesehen, darfst du nicht einfach wegschleichen. Ich möchte wissen, wo du bist, Millie. Das ist mir ernst. Ich werde morgen einen Hauselfen bitten auf euch aufzupassen und du wirst morgen nicht mit Josy und deinem Bruder durch das Schloss tollen. Hast du mich verstanden?“
Nach oben Nach unten
Holly Hesterfaye

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Mo Okt 08 2012, 19:27

Freitag 03. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Millie • Sebastian • Holly

Unfähig, den Blick abzuwenden, starrte sie Sebastian auf vermutlich sehr einfältige Weise an, und als er ihre Wange sanft mit seinen Fingern streifte, hatte sie das Gefühl die Berührung etlicher Schmetterlingsflügel zu spüren. Das Kribbeln durchwanderte ihren gesamten Körper und ließ Holly in ihrer ganzen Bewegung erstarren.
Viel hätte nicht gefehlt und sie hätte die Hand an die Wange gehoben, dort wo seine Fingerspitzen eine kribbelnde Spur hinterlassen hatten. Erst als seine Stimme sich wieder im nüchternen Tonfall an sie richtete, bemerkte Holly, dass sein Blick schon eine ganze Weile auf ihr lag und sie überkam das panische Gefühl, dass sie vielleicht genauso dümmlich ausgesehen hatte, wie sie sich gefühlt hatte. Ob sie ihn wirklich angestarrt hatte.
Vom blinden Aktionismus ergriffen, weil sie etwas zu tun brauchte, nickte sie Millie zustimmend zu. „Kakao ist eine super Idee. Darauf hatte ich schon die ganze Zeit Lust, blöd, dass wir schon alle Kekse aufgegessen haben, sonst hätten sie hinein tunken können, hm?“
Sie zwinkerte Millie zu, leckte sich ein bisschen die Lippen und vollführte einige unkonventionelle Schlaufenbewegungen mit dem Zauberstab.
Als wolle sie Protest von Sebastian schon im Keim ersticken, hob sie die Hand und schüttelte den Kopf: „Sag nichts, so gelingt er mir immer am besten. Das habe ich schon immer so gemacht“
Und tatsächlich standen Sekunden später drei dampfenden Tassen mit Kakao auf dem gläsernen Tisch.
Mit einem Lächeln schob sie zu beiden herüber, während sie sich selbst im Sessel gegenüber fallen ließ, leicht nach vorne gebeugt, ihre Finger um das dicke Porzellan geschlossen.
Es wäre klüger gewesen, den Anblick von Sebastian und Millie nicht zu lange auf sich wirken zu lassen. Es rührte ihr Herz noch immer; sie hatte so viele Erinnerungen vor Augen, Sebastian, der gemeinsam mit Jess auf der Brust auf dem Sofa lag, während Gwen und sie selig seufzend auf ihn herab gesehen hatten, Keira, die auf ihren Vater zugestürmt kommt und von ihm durch die Luft gewirbelt wird, weil er ein paar Tage fort war…Gleichzeitig tat es fast schon körperlich weh zu sehen, wie sehr er sich im Moment tat. Sein trauriges Lächeln vor wenigen Augenblicken, hatte sie tief ins Mark getroffen. Dennoch, gerade deswegen fuhr sie jetzt, wie mit eiskaltem Wasser übergossen auf und starrte mit glühenden Blick über den Tisch hinüber zum Sofa. „Das kannst du doch nicht machen, Sebastian!“
Nach oben Nach unten
Millie Silverswan

avatar


BeitragThema: Re: Wohnzimmer   Mi Okt 10 2012, 19:27

Freitag 03. September 2012 zwischen 17:00 - 19:00 Uhr
Sebastian • Holly • Millie

„Papiiii“ meckerte sie und versuchte sich an einem tadelnden Blick, wobei sie mit dem Zeigefinger vor seinem Gesicht herum wedelte. „So redet man doch nicht! Holly hat nichts falsch gemacht. Sie war ganz lieb, hat auf mich aufgepasst und ich war sogar nicht draußen!“ Sie saß auf dem Sofa, ihre Beine ließ sie einfach baumeln und nachdem sie ihren Papa zurechtgewiesen hatte, drückte sie sich auch wieder an ihn. „Aber nicht den Kopf abreißen ist gut und ja Holly muss bleiben.“ Sie nickte nochmal bestätigend und schnappte sich dann gierig ihren Kakao. Die Tasse war warm und sie wusste, dass sie noch nicht trinken sollte, aber sie nahm einen ganz kleinen Schluck und verzog das Gesicht. „Heiß!“ Sie stellte die Tasse wieder ab und nickte bedauernd. Mit einem Keks könnte sie immerhin schon in bisschen Kakao naschen.
Sie blickte zu ihrem Papa auf, blinzelte und schob die Unterlippe vor. „Aber es ist so langweilig Mittagsschlaf zu machen und Josy langweilt sich bestimmt auch ganz doll! Du hast bestimmt auch nicht gerne Mittagsschlaf gemacht oder? Holly mochte ihn nicht, oder? Und Onkel Gabriel mochte ihn sicher auch nicht, er wollte sicher auch Abenteuer erleben und bestimmt wollte Tante Rosi auch lieber in einem Buch blätter als zu schlafen!“ Sie verschränkte die Arme vor dem Körper und versuchte sowohl überzeugend, als auch bittend auszusehen. Irgendwo hatte er aber auch wieder recht und sie wusste auch, dass ihr Protest wenig bringen würde. Sie verzog unzufrieden das Gesicht und kuschelte sich an ihren Stoffhosen.
Danach war sie aber so überrascht und schockiert, dass sie ihren Hasen ganz vergaß, den Mund aufriss um zu widersprechen und erst einmal ganz viele Flusen wieder aus ihrem Mund herausbekommen musste. „Das ist unfair Papa! Dann langweile ich mich doch ganz furchtbar und Matti auch und Josy und... oh Holly...“ Sie schniefte demonstrativ, rutschte ein Stück von ihrem Papa weg und reckte das Kinn in die andere Richtung, als wolle sie ihn nicht mehr ansehen.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Wohnzimmer   

Nach oben Nach unten
 
Wohnzimmer
Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The founders of Hogwarts Spin - Off :: Silverswan-
Gehe zu: